Terrence Malicks SONG TO SONG: Von der Vision einer (Audio-)Vision, von der (Audio-)Vision einer Vision

Eine Arbeit, egal an welche Absichten geschnüpft, ist immer dann gut, sobald über ihren Wert gestritten wird. So auch im Fall von Malicks neustem Werk Song to Song (USA/MEX 2017). Des Öfteren stolpert man, vor allem im Kommentarbereich namenhafter Kritiker, auf die Ist das Kunst oder kann das weg-Diskussionen. Mein Urteil reduziert sich auf ein

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The Revenant

… oder über die vermeintliche Rückkehr zur Authentizität   Sich ein Sprachspiel mit dem Titel von Iñarritus neuem Film The Revenant zu erlauben, ist unumgänglich. Viel zu verlockend erscheinen die filmästhetischen Mittel, die, nachdem man sich andere kinematografische Werke wie sein erstes Feature Amores Perros (von 2000) oder Biutiful (von 2010) ins Gedächtnis zurückruft, langsam

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Breaking Bad – Breaking Realism

Das Kino hat eine Fernbedienung „I was about to see television achieve its full potential, and step out from the shadow of cinema. I was about to see a revolution.“ (Sepinwall 2012, 11) Begeisterte Cineasten_innen müssen nicht mehr zwangsläufig den Weg in das Kino suchen, wenn sie ein aufwendig produziertes und auf vielen Ebenen qualitativ hochwertiges

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The Hateful Eight

… der wohl geschwätzigste Film Tarantinos Wenn man Tarantino hört, denkt man zurecht an viel Blut, noch mehr schwarzen Humor und allseits bekannte Westernelemente. All das bekommt der Zuschauer in Tarantinos achtem Feature-Film (eine Tatsache, die schon im Vorspann mehr als deutlich hervor gehoben wird) geboten und zwar in Form eines Kammerspiels, für das er extra

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