Die Nolan-Formel: Review zu Dunkirk

Es ist 1940. Schauplatz ist der Strand von Dunkerque. Während die Alliierten von den Nazis eingekesselt werden, sitze ich in einem Frankfurter Kino. Es ist Juli 2017. Wie üblich, die mittlerweile klassisch digitale Projektion. Unüblich, dass ich mir Nichts dabei gedacht habe. Bis dato wusste ich noch nichts von einer Originalschauversion der originalen Version des

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Terrence Malicks SONG TO SONG: Von der Vision einer (Audio-)Vision, von der (Audio-)Vision einer Vision

Eine Arbeit, egal an welche Absichten geschnüpft, ist immer dann gut, sobald über ihren Wert gestritten wird. So auch im Fall von Malicks neustem Werk Song to Song (USA/MEX 2017). Des Öfteren stolpert man, vor allem im Kommentarbereich namenhafter Kritiker, auf die Ist das Kunst oder kann das weg-Diskussionen. Mein Urteil reduziert sich auf ein

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Zum feministischen Potential barocker Bildsprache in ORLANs performance art

Nizza, 1980. Die Prozession bewegt sich quälend langsam die majestätischen Stufen des Musée des Beaux-Arts hinunter. Kein Geräusch ist zu hören, nur die dumpfen Schritte der sechs in schwarz gekleideten Männer, deren Gesichter durch dunkle Sonnenbrillen im Verborgenen liegen, dringen herab zur wartenden Menge. Ein Scheinwerfer, die einzige Lichtquelle im Saal, erleuchtet den gläsernen Sarg,

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Elfriede Jelinek & die Kunst/Krise

„Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek im Schauspielhaus Bochum   Wann, wenn nicht jetzt! In Zeiten von globalen Krisen, politischen Paradigmenwechseln und tiefgehenden gesellschaftlichen Veränderungen ist die Kunst mehr denn je aufgefordert, Stellung zu beziehen, aufzuklären, kritisch zu wirken, kurzum: ihren Beitrag zu leisten. Dieses Plädoyer für eine engagierte, gesellschaftskritische Literatur teilen zumindest zahlreiche deutsche und

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